Diese Woche bin ich heimatlos. Am Montag mussten wir zu Hause das Wasser abdrehen, weil es in der Wohnung unter uns tropfte. Bei uns war nichts zu sehen, das Problem lag also tiefer. Dienstags arbeite ich den ganzen Tag und als ich 22 Uhr heim kam, war schon das este Loch im Boden. Anstatt Abend zu essen und es uns auf dem Sofa gemütlich zu machen, haben wir also das Bad und die halbe Küche ausgeräumt. Dann habe ich noch Koffer gepackt, um mich am nächsten Tag bei Shizuko ein zu quartieren. Mariano arbeitet den ganzen Tag und duscht im Fitnesstudio, er wohnt also noch zu Hause. Allerdings wird das ganze wohl länger dauern und er muss doch noch auf irgendeine Couch ausweichen. Also ist meine Wohung jetzt ein riesen Chaos, eine Baustelle und vor allem ein Paradies für BAUSTAUB. Als mir heute mitgeteilt wurde, dass der ganze Spass noch bis nächsten Mittwoch dauern wird, hatte ich ziemlich viel Lust ein paar Handwerker zu massakrieren.
Ja der Preis für ein neues Badezimmer ist hoch, eine Woche Obdachlosigkeit und vorraussichtlich drei Monate Staub wischen.
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